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(„Phak“
stammt vom griechischen „Phakos“, was so viel wie LINSE bedeutet.)
Bei sehr hohen Fehlsichtigkeiten sind der Augenlaserchirurgie natürliche
Einschränkungen gegeben (z.B. durch die individuelle Hornhautdicke).
In solchen Fällen ist die „phake“ Linse die optimale
Lösung, Ihren Sehfehler zu beheben. Eine „phake“ Linse
ist eine künstliche Linse, die ins Auge implantiert wird und zwar
zusätzlich zur eigenen natürlichen Augenlinse. Zu dieser Linsenart
gehören die Typen:
- Cachet
- Artiflex
- Artisan
- ICL
Diese
Kunstlinsen sind im Auge fest verankert und geschützt – sie
müssen weder gereinigt noch entfernt werden und besitzen alle eine
sehr gute Gewebeverträglichkeit. Über eine winzige Öffnung
(ca. 2,5 mm) wird die Kunstlinse auf oder hinter der Iris – je nach
Kunstlinsentyp – chirurgisch implantiert. Seit über 20 Jahren
werden ähnliche Kunstlinsen bei Millionen von fehlsichtigen Menschen
weltweit erfolgreich eingesetzt.
Die
Vorderkammerlinsen:
AcrySof
Cachet
Die Cachet-Linse ähnelt dem Prinzip einer Kontaktlinse, sie verbleibt
allerdings permanent im Auge. Diese Linse wird in die Vorderkammer des
Auges, also zwischen Iris und Hornhaut, implantiert. Sie ist eine klare,
faltbare Kunstlinse mit einzigartigem Design: neben der guten Abbildungsqualität
besitzt das Material dieser Linse einen hohen Brechungsindex, dadurch
muss nur ein sehr dünnes Implantat gefertigt werden, welches eine
vereinfachte Implantation ermöglicht.
Artisan,
Artiflex
Diese Kunstlinsen werden ebenfalls in die Vorderkammer implantiert, also
auf der Iris (mittels speziellem Klammermechanismus) fixiert. Die Artisan-Linse
bündelt die einfallenden Lichtstrahlen so, dass sie möglichst
genau auf die Mitte der Netzhaut auftreffen - wo sich die meisten Sehzellen
befinden - und somit das Sehvermögen verbessern.
Vorderkammerlinsen
sind nicht spürbar, jedoch kann man sie bei genauem Augenschein knapp
erkennen. Diese Linsentypen können chirurgisch ohne Folgen wieder
entfernt werden.
Die
Hinterkammerlinse:
Die implantierbare Kontaktlinse –
ICL
Die ICL ist eine Hinterkammerlinse, d.h. sie wird zwischen der Iris und
der natürlichen Augenlinse platziert – sie ist weder sichtbar
noch spürbar. Da
die ICL klein und weich ist, kann sie durch eine sehr kleine Öffnung
chirurgisch implantiert werden. Der operative
Erfolg (also das Sehergebnis) kann sehr genau berechnet werden, zudem
kann der Eingriff auch wieder rückgängig gemacht werden –
die Linse kann ohne Folgen aus Ihrem Auge chirurgisch entfernt werden.
Welche Linsenart für Sie die geeignetste ist, zeigt unsere detaillierte
Voruntersuchung in unserem Augenzentrum
in Freiburg. Weitere Informationen zum Operations-Hergang und der
Heilphase nach der Behandlung finden Sie unter OP-Ablauf.
Eigenschaften von phaken Linsen
- mittlere bis sehr hohe oder komplizierte Fehlsichtigkeiten können
dauerhaft und präzise
behoben
werden
- auch Astigmatismen (Hornhautverkrümmungen) können meistens
durch torische Kunstlinsen
behandelt
werden
- Kunstlinsen werden im Abstand von ein paar Tagen
oder Wochen ins jeweilige Auge
implantiert
- die Heilungsphase ist sehr kurz
- die Behandlung ist reversibel – d.h. die Kunstlinsen können
chirurgisch aus dem Auge
entfernt
werden
- Kunstlinsen werden seit über 20 Jahren chirurgisch eingesetzt,
entsprechend hoch ist
die
Operationserfahrung von Dr. Aus der Au.
- Das Kunstlinsenmaterial sticht durch die sehr gute Verträglichkeit
hervor
Korrekturspektrum
der phaken Linsen
Je nach Typ der Kunstlinsen ermöglichen diese eine Korrektur von
-1.00 bis -24.0 Dioptrien Kurzsichtigkeit, +1.00 bis +12.0 Dioptrien Weitsichtigkeit
sowie Hornhautverkrümmungen bis 7.5 Dioptrien. In Kombinaton mit
einer Laserbehandlung können sogar noch höhere Sehfehler korrigiert
werden.
Phake
Kunstlinsen, Linsenaustausch,
Speziallinsen
zur Behebung/Vermeidung von Restfehlern
Laserkorrektur,
Intraokularlinsen,
FEMTO
PHAKO (Laserassistierte
Linsenchirurgie),
Behandlung
der Alterssichtigkeit: Das KAMRA-Implantat,
Hornhautstabilisierung,
Technik,
OP-Ablauf, Eignung
für refraktiven Eingriff, Risiken,
Kosten |